L66 erstmals als Albino

Immer wieder gibt es neue Zuchtformen bekannter Fische. Dieses Mal ist es Vereinsmitglied Peter Körner gelungen den Wels L66, auch bekannt als Königstiger-Harnischwels aus der Hypancistrus Familie als Albino zu vermehren. Der L66 wird ca. 15 cm groß und gilt als überwiegend nachtaktiv, obwohl man sie teilweise auch tagsüber bei der Futtersuche beobachten kann. Es handelt sich um sehr scheue und schreckhafte Tiere.

Peter wird nun versuchen diesen Stamm weiter zu festigen, sodass wir bald mehr dieser Tiere bewundern können. Dies ist übrigens das erste Mal, dass es weltweit zu einer Alpino Mutation bei den L66 kommt.

 

 

EU verbietet Apfelschnecken

Mit Wirkung vom 1. Januar 2013 gilt ein Verbot für Apfelschnecken der Gattung Pomacea in der EU. Pomacea ist der gültige Gattungsname für Apfelschnecke. Aufgrund dieses Verbotes ist die Einfuhr, der Handel, der Besitz und die Zucht von Apfelschnecken aller Arten der Gattung Pomacea innerhalb der EU verboten. Das gilt für kommerzielle Haltungen, Handel wie auch für Privatpersonen.

Dieser Entschluss wurde aufgrund des Nachweises dieser Art im Ebro-Deltas in Spanien beschlossen, da dort eine Pomacea angeblich enorme Schäden an einer Reisplantage verursacht habe. Das Verbot umfasst alle Pomacea Arten, da diese laut EU, schwer voneinander zu unterscheiden sind und man eine Invasion verhindern möchte. Wie gut sich die EU informiert hat, sieht man, wenn man sich einmal die Arten genauer ansieht. Die pflanzenfressenden Pomacea-Arten, wie P. insularum und P. caniculatum, werden im Aquarium nur von wenigen Spezialisten gepflegt. Die im Hobby verbreitete Art, von der zahlreiche Zuchtformen existieren (Gold, weiß, blau, violett, pink, gestreift) ist Pomacea diffusa und diese Art stellt in Europa niemals eine Gefahr da. Denn es sich um eine Aufwuchs fressende Art handelt die es gerade einmal schafft zarte Wasserpflänzchen zu beschädigen. Reispflanzen kann diese nicht beschädigen. Vor allem da P. diffusa Temperaturen unter 15 °C nicht erträgt und stirbt.

Allerdings muss niemand Angst haben, dass jemand dieses Verbot in Deutschland überprüft da die Überprüfung Länder Sache ist und sich hierfür in Deutschland keine Institution zuständig fühlt.

 

Zusätzlich ist noch angemerkt, dass die Verordnung noch vor dem 28. Februar 2015 überprüft werden soll.

 

   
© Aquarienverein Seiffen e.V

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