Schmetterlingsbuntbarsch

Beckengröße:      Länge ab 60 cm 

Temperatur:       23-25 °C

pH-Wert:            5-8

Härte:                 5-16 °dGH

Licht:                 tagaktiv

Futter:              Flockenfutter, Futtertabletten, Lebendfutter aller Art

 

Schmetterlingsbuntbarsche mögen Aquarien mit teils dichter Bepflanzung. Optimal ist ein weiches, leicht saures und stark gefiltertes Wasser. Der Bodengrund sollte dunkel sein und mit möglichst vielen Verstecken versehen werden. Diese Art bildet Reviere, die gegen Artgenossen verteidigt werden. Gegen andere Arten ist der Fisch harmlos, sofern die Bruten in Ruhe gelassen werden. Als Beifische eignen sich vor allem Oberflächen-Fische, da der Schmetterlingsbuntbarsch am Boden gerne seine Ruhe hat.

Die Lebenserwartung des Schmetterlingsbuntbarsches beträgt 2 - 5 Jahre.

Purpurprachtbarsch

Beckengröße:      Länge ab 100 cm 

Temperatur:       24-26 °C

pH-Wert:            6-8

Härte:                 6-20 °dGH

Licht:                 tagaktiv

Futter:              Flockenfutter, Futtertabletten, Lebendfutter aller Art

 

Der Purpurprachtbarsch erreicht eine Größe von bis zu 10 cm. Die Weibchen bleiben etwas kleiner und wirken gedrungener. Purpurprachtbarsche sind recht wärmebedürftig, stellen aber sonst nur geringe Ansprüche an das Wasser. Auch in ihrer Heimat müssen sie sich auf wechselnde Bedingungen einstellen.

Erwachsene Tiere sollten am besten paarweise in gut bepflanzten Becken gepflegt werden. In größeren Becken können auch mehrere Paare gehalten werden. Beide Tiere  betreiben wie bei Barschen üblich Brutpflege.

 

Skalar

Beckengröße:      Höhe ab 40 cm; Länge ab 100 cm 

Temperatur:       24-28 °C

pH-Wert:            5,5-7,5

Härte:                 4-18 °dGH

Licht:                 tagaktiv, bevorzugt abgedunkelte Bereiche

Futter:              Flockenfutter, Futtertabletten, Lebendfutter aller Art

Sonstiges:

Der Scalar ist einer der ältesten Aquarienfische und ist derzeit in vielerlei Zuchtformen erhältlich. Zur Brut sind sie revierbildend, sonst eher gesellig. Für den Raubfisch kommen als Beute schlanke Fische bis 2,5 cm (Neons, Guppymännchen, Kardinalfische) in Frage. Einzig, wenn die Skalare mit Neons etc aufgewachsen sind, werden diese im Alter oftmalls (nicht immer!) in Ruhe gelassen.


Skalare sind Offenbrüter. Es wird ein Revier abgesteckt und verteidigt. Zur Eiablage werden senkrechte Pflanzenteile, Holz oder Einrichtungsgegenstände genutzt. Das Weibchen beginnt damit die Eier in Reihen abzulegen, das Männchen folgt ihr sofort und befruchtet die Eier, indem es mit dem Genopodium darüberstreicht und Samen abgibt. Die Eier entwickeln sich innerhalb von 48 Stunden und werden in der Zeit von den Eltern ständig mit Wasser befächelt. Unbefruchtete Eier werden weiss, häufig werden diese von den Eltern gefressen. Die Larven haben Klebedrüsen am Kopf und haften an der Unterlage. Brutpflegende Eltern sammeln die Jungen wieder ein, wenn sie herunterfallen und spucken sie wieder gegen das Laichsubstrat. Etwa 5 Tage nach dem Schlüpfen ist der Dottersack aufgebraucht und die Tiere beginnen mit dem Freischwimmen. Als Aufzuchtfutter eignen sich Cyclops- und Artemia-Nauplien. Tagsüber müssen die Tiere alle 3-4 Stunden gefüttert werden, da ihre Mägen sehr klein sind. Wenn man die Tiere 24 Stunden beleuchtet, müssen sie auch nachts alle 4 Stunden gefüttert werden. Sie wachsen dann schneller. Innerhalb von 12-15 Wochen wachsen die Tiere zu einer Grösse von ca. 3 cm heran. Eine Brut kann 300 bis 600 Jungfische hervorbringen.


Derzeit werden im Verein die Naturform sowie die rote, schwarze und die weiße Form gezüchtet. Ferner werden auch noch Altum Scalare gepfelgt, welche deutlich größer und schwer zu halten sind als die normalen Skalare.

 

Diskus

Beckengröße:      Höhe ab 50 cm; Länge ab 120 cm 

Temperatur:       27-30°C

pH-Wert:            5,5-7,0

Härte:                 4-18 °dGH

Licht:                 tagaktiv, bevorzugt abgedunkelte Bereiche

Futter:              Flockenfutter, Futtertabletten, Lebendfutter aller Art

Diskusfische (Symphysodon) kommen in der Wildform im Amazonasgebiet vor. Das Verbreitungsgebiet ist riesig und reicht von Iquitos -Peru- im Westen bis kurz vor Belem an der Atlantikküste im Osten Brasiliens. Durch das riesige Verbreitungsgebiet sind auch die vielen Farbformen zu erklären.

Diskusfische leben in ihren natürlichen Lebensräumen als Schwarmfische in extrem sauberen und mineralarmen Gewässern. Das Wasser ist sehr weich und je nach Gewässertyp mehr oder weniger sauer. Die Temperaturen sind hoch und bewegen sich um 29 - 30 Grad. Die Tiere stehen meist in großen Gruppen im Astgewirr umgestürzter oder überschwemmter Bäume. Wasserpflanzen findet man in den Fanggebieten der Diskusfische nicht. 

Diskusfische sind die mit am schwierigsten zu pflegenden Fische, die man bekommen kann. Sie setzen neben einer optimalen Wasserqualität auch ein geräumiges Becken und die passende Gesellschaft vorraus. Berühmt ist die Brutpflege dieser Art, wobei die Eltern ein Sekret über die Haut absondern, welches von den Jungtieren aufgenommen wird. Erst später werden andere Futtersorten akzeptiert.


Derzeit wird im Verein der Rot-Türkis Diskus gehalten.

 

   
© Aquarienverein Seiffen e.V

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